Rekordstrafen für Microsoft, Google und Yahoo
Das Justizministerium wirft allen drei Unternehmen vor, im Zeitraum zwischen 1997 und 2007 Werbung für Glücksspielangebote gemacht zu haben. Der Ende Dezember erzielte Vergleich enthält aber kein Schuldgeständnis der Konzerne, sie würden zudem nach eigenen Angaben seit vier Jahren keine Anzeigen von Anbietern für Online-Glücksspiel mehr annehmen.

Die Würfel sind gefallen: Microsoft, Google und Yahoo sind zu einer Rekordstrafe von insgesamt 31,5 Mio. Dollar wegen illegaler Werbung verurteilt worden
Quelle: berwis / Pixelio
Den größten Anteil der Strafe in Höhe von 21 Mio. Dollar muss Microsoft zahlen. Davon wandern 4,5 Mio. in die Staatskasse, 7,5 Mio. Dollar in das „Internationale Zentrum für vermisste und ausgebeutete Kinder“. 9 Mio. Dollar sollen einer Kampagne zugute kommen, mit deren Hilfe die Öffentlichkeit über das Verbot von Glücksspielen im Internet informiert wird. Google muss 3 Mio. Dollar und Yahoo 7,5 Mio. Dollar zahlen, wovon rund die Hälfte ebenfalls an den Staat und die restlichen 4,5 Mio. in eine Online-Kampagne ähnlich der von Microsoft fließen sollen.
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